CMD Erkrankungen

Schienentherapie

Mittels einer Bisskorrekturschiene soll der Bissfehler ausgeglichen werden und so zu einer Entlastung führt. Da die Schiene nur ein therapeutisches Hilfsmittel ist, stellt sie natürlich keine Lösung auf Dauer dar. Nach regelmäßiger Kontrolle der Schiene und erfolgreicher Behandlung (in der Regel nach 6 - 12 Monaten), erfolgt die Übertragung der neuen Situation auf Ihre natürlichen Zähne. Dies erfolgt in der Regel mit Tabletops. Das sind laborgefertigte provisorische Kunststoffbauten, welche auf Ihre natürlichen Zähne oder Kronen und Brücken geklebt werden. Mit diesen Tabletops wird Ihre neue Bißsituation aus der Schienentherapie jetzt für 24 h am Tag übertragen. Diese Kunststoffaufbisse haben eine Haltbarkeit von 1-2 Jahren und schaffen uns eine Sicherheit ob Sie mit der neuen Situation zurechtkommen und beschwerdefrei sind. Des Weiteren kann die Zeit genutzt werden, eine Planung über Ihre neue Prothetische Endversorgung zu erstellen und mit Ihnen mehrere Varianten und den Kostenrahmen zu besprechen. Die neue prothetische Versorgung kann durch Kronen, Brücken, Inlay und Onlay erfolgen. Bei einzelnen Zähnen besteht auch die Möglichkeit von Kunststofffüllungen in der Zahnarztpraxis. Sollte schon herausnehmbarer Zahnersatz vorhanden sein, besteht oftmals auch die Möglichkeit diesen auf die neue Situation umzuarbeiten. Grundsätzlich gilt aber, erst wenn Sie mit dem "neuen Biss" 100 Prozent zurecht kommen und beschwerdefrei sind, erfolgt die Endversorgung.