Schlafapnoe

Bei Patienten mit Schlafapnoe können Atemstillstände infolge vollständigen Zusammenfallens des Schlundes bzw. der Halsweichteile auftreten. Solche Atemstillstände können äußerst zahlreich pro Nacht auftreten. In dieser Zeit findet keine Sauerstoffzufuhr zu Lungen und Gehirn statt. Dies hält an, bis das Gehirn diese Situation durch eine automatische, unbemerkte Weckreaktion beendet. Der Mund schließt sich, die Zunge schiebt sich nach vorn und der Rachen öffnet sich wieder. Dieser Zyklus kann sich über 50 mal pro Stunde in einer Nacht wiederholen. Die Folge ist, kein erholsamen Schlaf, da die Schnarchzyklen vor allem in den wichtigen Traum- und Tiefschlafphasen vorkommen, Abgeschlagenheit, Nervosität und Müdigkeit.Beeinträchtigungen am Herz- und Kreislaufsystem (Bluthochdruck) mit Erhöhung des Infarkt- und Schlaganfallrisikos. Grundsätzlich kann man sagen, dass Patienten mit Schlafapnoe ohne Behandlung eine reduzierte Lebenserwartung haben.

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